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Blinde Grillen:
Oder auch als Gelbaugengrille bezeichnet, ist eine Unterart der schwarzen Zweifleck oder Mittelmeergrille (Gryllus bimaculatus), diese Grillenart lebt ursprünglich in dunklen Höhlen und ist daher blind. Sie hat gelbe Augen, was bei manchen unwissenden den Eindruck entstehen lies, sie hätten „eitrige Augen“ und wären krank. Ihre Blindheit ist bei der Verfütterung von Vorteil, da sie nicht vor dem Reptil flüchtet, sondern „sitzen bleibt“ und sich so leicht fressen lässt. Es sei noch erwähnt, dass ihr zirpen wesentlich leiser als das der normalen Zweifleckgrille/ Mittelmeergrille ist. Sehr Kalziumhaltig, durch ihren im Vergleich zu anderen Futterinsekten dickeren Chitinpanzer. Vor dem verfüttern sollte die Grille auf jeden Fall noch mit Vitamin-Mineralsstoffpulver bestäubt werden. Die blinde Grille ist als Abwechslung zu Heuschrecken, Heimchen und Steppengrillen geeignet. Büchst eine Grille aus, kann es sehr nervig werden, wenn sie in den Abendstunden das zirpen anfängt.
Hier helfen dann spezielle Heimchenfallen/Schabenfallen.

Wachsmaden:
Ursprünglich ein Schädling im Bienenstock, teilweise auch als Bienenmade bezeichnet. Sehr nahrhafte proteinreiche Nahrung, gerade nach der Winterruhe oder nach der Eiablage als „ Powerfutter“ zu empfehlen. Sollte nur als Zusatzfutter und nicht als generelle Nahrungsgrundlage für Reptilien dienen. Unter Anglern auch sehr beliebt, da sie ein hervorragender Angelkoeder ist. Ist im Handel in 2 verschiedenen Ausführungen erhältlich, einmal als ausgelöste Made mit Hobelspänen vermischt (Vorteil: leichter entnehmbar; Nachteil: alle Maden sind fast einheitlich groß), oder als Wachsmade im Substrat, bei dem sich die Maden in einem Gemisch aus Kleie, Honig und anderen Zutaten befinden (Vorteil: Maden in versch. Größen, die sich durch das Substrat „pflügen“ und es auch fressen; Nachteil: nicht ganz leicht zu entnehmen, da man im Substrat suchen muss.

Rosenkäferlarven:
Ursprünglich aus Westafrika stammend ist ein Schädling der als weiße Larve mit starken Kauwerkzeugen im Boden lebt und bevorzugt die Wurzeln, Knollen und andere pflanzliche Kost vertilgt. Wird mittlerweile auch wie viele andere Futterinsekten kommerziell gezüchtet. In Deutschland erhältliche Rosenkäferlarven sind meist Tiere der Gattung Pachnoda butana und kommen meist aus Holland.
Sie sollten genau wie Wachsmaden, Mehlwürmer und Zophobas nur als „ Snack“ verfüttert werden.

Rosenkäfer:
Interessant gemusterte teilweise glänzende Käfer, keine Futtertiere, da die Käfer einfach zu schön an zu sehen sind.
Die Käfer von Pachnoda butana, dessen Larven meist als Futtertier erhältlich sind, hat braunrote Deckflügel im vorderen Bereich mit gelbem Saum umschlossen. Am Hinterteil der Flügel sind sie gelb.

Futtertiere:
Hierbei handelt es sich um Tiere, die gezüchtet werden um wiederum andere „höhere“ Tiere zu ernähren. Sie lassen sich in 2 Unterkategorien einteilen. Auf der einen Seite die Futterinsekten, zu denen alle Arten von ungiftigen Insekten gehören und auf der anderen Seite die Futternager zu denen meist albinotische (weiße) Mäuse und Ratten zählen.

Futterinsekten:
Werden heutzutage professionell gezüchtet. Man sollte schon großen Wert darauf legen zu Wissen woher die Insekten stammen, denn nur so weiß man wie die Tiere ernährt wurden, da die Insekten ja wiederum als gesunde Nahrung für ihre Reptilien oder Kleinsäuger dienen sollen.
Es gibt mittlerweile große professionelle Zuchtfarmen in denen viele Millionen von Futterinsekten gezüchtet werden. Doch Vorsicht, Futtertierkauf ist Vertrauenssache, es gibt auch viele unseriöse Insekten- oder Nagerzuchten. Grundsätzlich sollte man Wert darauf legen Futtertiere aus Deutschland zu kaufen und nicht auf evtl. billige Tiere aus dem Ausland ausweichen, bei denen kein Mensch weiß woher sie kommen und wie sie ernährt und gehalten wurden.
Daher sollte man sich schon informieren können aus welcher Zucht die Tiere stammen. Zum Beispiel werden große seriöse und professionelle Insektenzuchten wie Europas größter Insektenzüchter Bugs International GmbH aus dem Allgäu oder Deutschlands größter reiner Heuschreckenzüchter die Firma Reptile Food Handels & Zucht GmbH aus dem fränkischen Aurachtal immer dafür Sorge tragen, das der Kunde weiß von wem die Dosen Heuschrecken, Heimchen oder Steppengrillen stammen, die er gerade verfüttert.
Professionelle Züchter, wie die beiden oben erwähnten, haben großes Know How und scheuen keine Mühen die Tiere artgerecht in hygienischem Umfeld mit dem richtigen Futtermitteln gehaltvoll zu ernähren, selbstverständlich ohne Zugabe von Medikamenten, Wachstumsbeschleuniger oder Antibiotika.

Allein die Reinigungsmaschinen für die Käfige der Fa Bugs Int. verschlingen täglich rund 800 KWH an Strom. Die Fa. Reptile Food hat als einziger Heuschreckenzüchter Deutschlands ein rund 400 m² großes Gewächshaus eigens für den Anbau des Futterweizens gebaut, dieser dient gerade in den Wintermonaten, wo es nichts frisches gibt, als hochwertiges Futter für die gefräßigen Wüsten- und Wanderheuschrecken. So werden in den Wintermonaten in rund 4.500 Saatschalen knapp 80 Tonnen Saatweizen zum Keimen gebracht und verfüttert.

Es ist eigentlich gesetzlich vorgeschrieben auf Futtermitteln, zu denen auch Futtertiere zählen, den Hersteller an zu geben. Man sollte sich daher beim Futterinsekten Kauf schon wundern, warum manche Dosen mit Futtertieren ohne Herstellerangabe verkauft werden . . . Selbst bei jedem No Name Produkt im Supermarkt findet sich überall ein Hersteller. . . . Freie Gedankenspiele warum dem so ist sind erlaubt . . . :-)

Futternager:
Gerade hier gilt, legen Sie Wert auf „Made in Germany“, Nagetiere zu denen auch Mäuse und Ratten zählen, gehören zu den Wirbeltieren und die Zucht unterliegt Behördlichen Genehmigungen und Prüfungen sowie regelmäßigen Kontrollen durch das Veterinäramt (Bei Futterinsekten ist das nicht so, es obliegt jeder Firma selbst sich Qualitäts und Hygienestandards zu setzen, die einen legen mehr Wert darauf die anderen gar keinen…).
Weiterhin gibt es Auflagen für Käfigbesatz, Reinigung und Haltung, dies jedoch gilt nur für in Deutschland ansässige Betriebe. Zuchtfarmen im Ausland wie in Polen oder der Tschechei unterliegen derartigen extremen Kontrollen nicht. Daher achten Sie darauf das auch wenn es „nur“ Futtertiere sind, sie unter artgerechten Bedingungen gezüchtet und ernährt wurden.
Bei der Verfütterung von Mäusen und Ratten als Reptilienfutter unterscheidet man generell 2 Fütterungsmethoden:

•    Verfütterung von lebenden Mäusen und Ratten:

Man kann seine Reptilien insbesondere Schlangen mit lebenden Mäuse oder Ratten füttern, wobei hier Vorsicht geboten ist, den die Gefahr von Bissverletzungen durch die Nager ist nicht zu unterschätzen. So manches Reptil war nach einem Biss einer Futtermaus oder Futterratte schwer verletzt.

•    Verfütterung gefrosteter Mäusen und Ratten:

Wer das Glück hat ein Echse oder Schlange zu besitzen, die schon getötete Mäuse und Ratten frisst, geht dem „Futtertierbissproblem“ aus dem Weg. Im Handel sind verschiedene Größen von Mäusen und Ratten gefrostet erhältlich.

Das Angebot bei Frostmäusen im Handel:

•    Frostmaus 2 Tage
•    Frostmaus 4 Tage
•    Frostmaus 7 Tage
•    Frostmaus 10 Tage
•    Frostmaus Springer
•    Frostmaus groß
•    Frostmaus XL

Auch die Bandbreite der Frostratten ist groß:

•    Frostratte 2 Tage
•    Frostratte 7 Tage
•    Frostratte mini
•    Frostratte klein
•    Frostratte mittel
•    Frostratte groß
•    Frostratte XXL

Die richtig ausgewachsenen XXL Brummerratten mit bis zu 500g sind an Nagern das größte Futtertier, dass man seinen Schlangen anbieten kann. Natürlich geht aus auch noch größer, doch ist man dann schon im Bereich großer Hasen und kleiner Lämmchen!
Doch auch hier muss man aufpassen, es dürfen nur komplett aufgetaute Tiere verfüttert werden. Auch hier sollte  eine Vitamin und Mineralstoffzugabe erfolgen, entweder man bestäubt das Futtertier oder man nimmt ein flüssiges Mineral- und Vitaminstoffpräparat und spritzt es der aufgetauten Maus oder Ratte unter die Haut. Danach kann das Futtertier mit Hilfe einer Pinzette oder Futterzange verfüttert werden.