Sobald die Tiere längerer Zeit niedrigeren Temperaturen (-10°C bis 3°C) ausgesetzt sind, verfallen sie in eine „Kältestarre“. Hierbei wirken sie wie tot, da sie sich teilweise gar nicht oder nur noch kaum bewegen. Sie leben aber noch!!! Oft werden die Tiere dann fälschlicherweise direkt auf die Heizung gestellt oder anderweitig stark erhitzt.
Leider wird die Haltbarkeit dadurch immens beeinflusst. Die Ursache hierfür ist ein sog. Hitzeschock.
Deshalb beachtet bitte unbedingt folgende Punkte:
Bei Ankunft die Tiere sofort aus dem Karton nehmen. Vor allen Dingen dann, wenn sie in der Winterverpackung verschickt wurden ( das Styropor verzögert stark die Aufwärmung des Kartons). Anschließend bitte an einen Ort „zimmerwarm“ (16°C-22°C), nicht wärmer (auf keinen Fall die Heizung!) stellen. Nach 2 bis 3 Stunden erholen sich die Insekten i.d.R. wieder ohne große Qualitätseinbußen!
Fairerweise muss man aber sagen, dass Heuschrecken zum Beispiel relativ gut auch sehr kalte Temperaturen vertragen, große Heimchen oder große Steppengrillen schlechter.
Bitte beachtet, dass dieses Erfahrungswerte sind und natürlich abhängig von der Verpackung, der Transportdauer und der Zwischenlagerung beim Spediteur unterschiedliche Resultate auftreten können.





