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Freilandhaltung und freie Haltung von Pantherchamäleons

Pantherchamäleon in Freilandhaltung (Furcifer pardalis)

Freie Haltung im Zimmer, Wintergarten und Gewächshaus

Pantherchamäleons eignen sich recht gut für die freie Haltung in einem Zimmer, z. B. an einer großen Fensterfront, in einem Wintergarten oder im Gewächshaus.
Dabei sind einige grundlegende Punkte zu beachten. Bei der Haltung an einer Fensterfront ist diese mit dicken, frei hängenden Ästen auszustatten, damit das Chamäleon möglichst vor Ort bleibt.
Chamäleons lieben eine dichte Bepflanzung mit robusten Pflanzen. Wichtig ist ein Sonnenplatz (Spotstrahler) in ausreichender Entfernung, damit sich das Tier aufwärmen kann, ohne sich dabei zu verbrennen. Wintergärten oder Gewächshäuser sollten beheizbar sein und Mindesttemperaturen von 15 °C sowie ausreichend Schattenplätze mit nicht über 35 °C bieten. An besonders heißen Tagen muss eine gute Luftzirkulation über einen Ventilator oder eine Belüftung gewährleistet sein.
Die Wasserversorgung der Chamäleons kann über eine Pipette, eine Tropftränke oder einen Zimmerspringbrunnen erfolgen. Außerdem muss durch häufiges Übersprühen der Pflanzen auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit geachtet werden, da die Tiere sonst schnell austrocknen.
Das Futter kann von einer Pinzette oder aus einer Futterdose gereicht werden. Da Furcifer pardalis sein Geschäft häufig von demselben dicken Ast aus verrichtet, lässt sich der Kot gut in einer Sandschale auffangen.
Vorsicht ist geboten, wenn man die Tür öffnet, da sich die Chamäleons gelegentlich auch auf dem Boden bewegen. Fenster und Türen müssen stets geschlossen bleiben, da die Tiere sogar am glatten Fensterrahmen emporklettern können. Haustiere wie Katzen und Hunde können eine Gefahr für Chamäleons darstellen. Es bietet sich daher an, das Blumenfenster mittels Paravent, Rollo oder Plexiglasscheibe abzutrennen.
Die freie Zimmerhaltung praktiziere ich erst, wenn die Tiere ca. sechs Monate alt sind. Auch dann sollte höchstens ein Pärchen gemeinsam gehalten und darauf geachtet werden, dass sich die Partner aus dem Weg gehen können. Selbst der Sichtkontakt zu anderen Chamäleons in Terrarien sollte vermieden werden. Ideal ist es, wenn ein Terrarium zur Eiablage oder zur gelegentlichen Trennung der Tiere bereitgehalten wird. Sicherheitshalber sollte für das Weibchen in den Pflanzkübeln genügend Substrat für eine Eiablage vorhanden sein.


Freilandhaltung

Wenn irgendwie möglich sollte man seinen Chamäleons die Möglichkeit der Freilandhaltung im Garten oder auf dem Balkon bieten. Diese willkommene Abwechslung erhöht das Wohlbefinden der Tiere erheblich, was sich durch eine gesteigerte Aktivität und Farbenpracht widerspiegelt. Ein ungefiltertes Sonnenbad und Frischluft erhöht die Vitalität und stimuliert zur Fortpflanzung.
Für einen Freilandaufenthalt bietet sich ein ausbruchsicheres, möglichst großes Gehege an, worin es nicht zu einem Hitzestau kommen kann. Drahtgaze ist zu vermeiden, da ansonsten Verletzungen an Schwanz und Zehen drohen. Auch die empfindliche Zunge könnte beim Zungenschuss durch die Maschen verletzt werden. Weiterhin muss das Eindringen von Vögeln, Mardern, Katzen oder Hunden ausgeschlossen sein.

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