Hobby Mikrozell
Hersteller:
Dohse Aquaristik GmbH & Co. KG
Handelsmarke: Hobby/Dupla
Otto-Hahn-Str. 9
D-53501 Grafschaft-Gelsdorf
E-Mail: info(at)dohse-aquaristik.de
Geschäftsführer: Axel Pinders
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Hersteller:
Dohse Aquaristik GmbH & Co. KG
Handelsmarke: Hobby/Dupla
Otto-Hahn-Str. 9
D-53501 Grafschaft-Gelsdorf
E-Mail: info(at)dohse-aquaristik.de
Geschäftsführer: Axel Pinders
- Aufzuchtfutter ab dem 8. bis 10. Tag nach dem Schlupf
- Pulver, das sich im Zuchtwasser auflöst
- Mischfuttermittel aus Mineralstoffen und Algen
- Zwei Größen mit 20 und 240 ml Inhalt
- Artikel-Nr.: 30310.1
Hobby Mikrozell ist ein pulverförmiges Aufzuchtfutter für Artemia-Nauplien. Der Hersteller sieht es für Tiere ab 8 bis 10 Tagen nach dem Schlupf vor, wenn sie über das Startfutter hinausgewachsen sind. Das Pulver löst sich im Zuchtwasser auf und enthält laut Deklaration feinstes Phytoplankton. Erhältlich sind 20 und 240 ml.
Was in Mikrozell steckt
Als Mischfuttermittel unterliegt Mikrozell dem Futtermittelrecht, deshalb steht eine vollständige Deklaration mit 5 Werten dabei. Sie fällt anders aus, als man es von Fischfutter kennt.
| Rohprotein | 12,8 % |
| Rohfett | 1,0 % |
| Rohfaser | 0,5 % |
| Feuchtigkeit | 1,6 % |
| Rohasche | 81,6 % |
**Zusammensetzung:** Mineralstoffe, Algen.
Der Wert für Rohasche ist der auffällige. Rohasche bezeichnet den mineralischen Rückstand einer veraschten Futterprobe, also den nicht organischen Anteil. Mit 81,6 % besteht Mikrozell überwiegend daraus. Das deckt sich mit der Zusammensetzung, die Mineralstoffe an erster Stelle nennt und Algen an zweiter. Begründet wird das Verhältnis vom Hersteller nicht.
Der Wechsel vom Startfutter
Frisch geschlüpfte Artemien sind zu klein für gewöhnliches Futter. Für die erste Phase gibt es deshalb Liquizell, ein flüssiges Startfutter mit besonders fein aufgeschlossenem Phytoplankton. Nach der Bedienungsanleitung beginnt die Fütterung am 3. Lebenstag.
Nach 8 bis 10 Tagen sind die Tiere so weit gewachsen, dass gröberes Futter möglich wird. Ab dort übernimmt Mikrozell. Ein Wechsel früher als vorgesehen bringt nichts, weil die Partikel dann noch nicht aufgenommen werden können.
Wer regelmäßig Artemia ansetzt, hält deshalb beide Stufen vorrätig. Liquizell deckt die ersten Tage, Mikrozell trägt die Aufzucht danach.
Pulver statt Flüssigkeit
Die Darreichung unterscheidet Mikrozell vom flüssigen Startfutter, und daraus folgen 2 praktische Punkte. Ein Pulver lässt sich nicht tropfenweise geben. Es wird im Wasser gelöst, und Hobby beschreibt Mikrozell ausdrücklich als in Wasser lösbaren Mix.
Bewährt hat sich, das Pulver zuerst in etwas Zuchtwasser anzurühren und die Mischung dann in den Behälter zu geben. So verteilt es sich gleichmäßig, statt an der Oberfläche zusammenzuklumpen.
Für die Menge gibt der Hersteller keine Gramm- oder Löffelangabe, sondern eine Beobachtungsregel: Solange noch sichtbare grüne Futterpartikel im Wasser schweben, wird nicht nachgefüttert. Der Ansatz zeigt damit selbst an, wann die nächste Gabe fällig ist.
Die beiden Größen
| Größe | Nummer | Inhalt |
|---|---|---|
| Mikrozell 20 ml | 30310 | 20 ml |
| Mikrozell 240 ml | 30400 | 240 ml |
Die 20-ml-Dose eignet sich für einzelne Ansätze und zum Ausprobieren, die 240-ml-Dose für laufende Zucht. Angaben zur Haltbarkeit nach dem Öffnen macht Hobby nicht. Wie bei jedem Pulverfutter gilt trocken und verschlossen zu lagern, weil Feuchtigkeit es verklumpen lässt.
Häufige Fragen
Woran erkennt man den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel?
Hobby nennt einen Zeitraum, keinen Tag: 8 bis 10 Tage nach dem Schlupf. Bis dahin sind die Nauplien laut Hersteller so weit gewachsen, dass sie Mikrozell aufnehmen können. Weil das Wachstum von Temperatur und Fütterung abhängt, ist die Angabe ein Richtwert. Bleiben die Partikel nach einer Gabe ungewöhnlich lange im Wasser stehen, war der Wechsel eher zu früh als zu spät.
Wie wird das Pulver richtig dosiert?
Der Hersteller nennt keine Menge, sondern eine Sichtkontrolle: Solange grüne Futterpartikel im Wasser zu sehen sind, wird nicht nachgefüttert. Praktisch heißt das, mit einer kleinen Menge zu beginnen und den Ansatz zu beobachten. Ein in etwas Zuchtwasser angerührter Rest verteilt sich besser als trocken eingestreutes Pulver, eine Futterpipette hilft beim Einbringen. Zu viel Futter belastet einen kleinen Ansatz schnell, weil er weder Filter noch Volumen als Puffer hat.
Warum steht Rohasche mit 81,6 % so hoch in der Deklaration?
Rohasche ist kein Zusatz, sondern ein Messwert: der mineralische Anteil einer Futterprobe, der nach dem Veraschen zurückbleibt. Ein Wert von 81,6 % bedeutet, dass gut vier Fünftel des Produkts mineralisch sind. Dazu passt die Zusammensetzung, die Mineralstoffe vor Algen nennt. Warum das Verhältnis so gewählt ist, führt Hobby nicht aus. Der Anteil an Rohprotein liegt mit 12,8 % entsprechend niedriger als bei Trockenfutter für ausgewachsene Fische.
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